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Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Marcus Brunsch, Brunsch Digital, Alte Berliner Str. 97, 15366 Hoppegarten (nachfolgend „Auftragnehmer") und seinen Auftraggebern über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Webentwicklung, Software-Entwicklung, technische Beratung, Hosting-Betreuung und damit verbundene Leistungen.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

2. Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Der Vertrag kommt durch schriftliche oder textliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Bestätigung in Textform.

3. Leistungsumfang

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Soweit nichts anderes vereinbart ist, schuldet der Auftragnehmer die im Angebot beschriebenen Tätigkeiten als Dienstleistung; ein bestimmter Erfolg wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde (z. B. bei Festpreis-Werkleistungen).

Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung seiner Pflichten Subunternehmer einzusetzen.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer rechtzeitig und unentgeltlich alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Daten), Zugänge und Genehmigungen zur Verfügung. Insbesondere versichert der Auftraggeber, dass er an den von ihm bereitgestellten Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt.

Verzögerungen, die auf die Verletzung von Mitwirkungspflichten zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

5. Termine und Verzug

Vereinbarte Termine sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich als „Fixtermin" oder „verbindlich" gekennzeichnet sind. Ansonsten handelt es sich um voraus­ sichtliche Zeitpunkte. Höhere Gewalt, Streiks, Ausfälle bei Vorlieferanten und sonstige unverschuldete Umstände verlängern die Leistungsfristen angemessen.

6. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem im Angebot ausgewiesenen Festpreis oder dem vereinbarten Stundensatz. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Rechnungsstellung nach Erbringung der Leistung bzw. nach Meilensteinen. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen.

7. Abnahme

Soweit Werkleistungen geschuldet werden, hat der Auftraggeber diese unverzüglich nach Bereitstellung zu prüfen und etwaige Mängel innerhalb von 14 Tagen in Textform zu rügen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Mängelanzeige, gilt die Leistung als abgenommen. Auf diese Folge wird der Auftraggeber bei Bereitstellung gesondert hingewiesen.

8. Nutzungsrechte

Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Auftraggeber die für den vertraglich vorgesehenen Zweck erforderlichen, einfachen, zeitlich und räumlich unbeschränkten Nutzungsrechte an den vom Auftragnehmer erstellten Arbeitsergebnissen.

Eingesetzte Standardkomponenten Dritter (z. B. Open-Source- Bibliotheken, Frameworks, Schriftarten, Stockmaterial) unterliegen weiterhin den jeweiligen Lizenzen ihrer Anbieter. Diese werden auf Anfrage offengelegt.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, das fertige Projekt nach Fertigstellung als Referenz zu nennen und einen unauf­ dringlichen Hinweis auf seine Tätigkeit (z. B. im Footer der Website) zu platzieren, soweit nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde.

9. Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Der Auftragnehmer leistet Gewähr, dass die erbrachten Leistungen bei vertragsgemäßer Nutzung im Wesentlichen den vereinbarten Spezifikationen entsprechen. Geringfügige Abweichungen, die den vertragsgemäßen Gebrauch nicht erheblich beeinträchtigen, gelten nicht als Mangel.

Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf Mängel, die durch vom Auftraggeber selbst oder durch Dritte vorgenommene Änderungen, unsachgemäße Nutzung oder Einflüsse Dritter entstanden sind.

10. Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach den Bestimmungen des Produkthaftungsgesetzes.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.

Eine weitergehende Haftung — insbesondere für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Datenverluste, die durch fehlendes oder unzureichendes Backup auf Seiten des Auftraggebers entstehen — ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

11. Geheimhaltung

Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen — dazu gehören insbesondere Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, Zugangsdaten, technische Konzepte und Kundeninformationen — vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht besteht auch nach Vertragsende fort.

12. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt entsprechend den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften (DSGVO, BDSG). Einzelheiten zur Verarbeitung im Rahmen des Website- Besuchs ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten Dritter verarbeitet, schließen die Parteien einen separaten Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO ab.

13. Laufende Leistungen / Wartung

Bei Dauerschuldverhältnissen (z. B. Wartungs-, Hosting- oder Pflegeverträgen) richten sich Laufzeit und Kündigung nach den im jeweiligen Einzelvertrag getroffenen Vereinbarungen. Ist nichts anderes vereinbart, kann ein solcher Vertrag mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

14. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort und — soweit gesetzlich zulässig — Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle einer unwirksamen Regelung tritt diejenige zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen am nächsten kommt.

Stand: April 2026

Hinweis: Diese Vorlage ist ein technisches Gerüst, primär auf B2B-Geschäftsbeziehungen ausgerichtet. Sie ersetzt keine juristische Prüfung. Bei Geschäften mit Verbrauchern (B2C) gelten zusätzliche Pflichten (z. B. Widerrufsbelehrung, Verbraucherrechte), die hier ggf. zu ergänzen sind.